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Stadtgemeinde Schladming

Schladming ist eine Stadtgemeinde und befindet sich im oberen Ennstal in der Steiermark. Dort, wo der Talbach durch die Talbachklamm rauscht und folglich in die Enns mündet.
Panorama Schladming
Seit 2015 ist Schladming aufgrund der Gemeindestrukturreform mit den ehemaligen Gemeinden Rohrmoos-Untertal und Pichl-Preunegg fusioniert.

Chronik:

Diese ehemals bedeutende Bergbaustadt wurde erstmals 1180 urkundlich erwähnt. Damals hieß diese Stadt Slaebnich, was so viel bedeutet wie Schluchtberg.

In diesem Gebiet wurden bis in das 19. Jahrhundert Silber, Kupfer und Blei abgebaut, wobei die Blütezeit im Zeitraum zwischen 1300 und 1400 war. Durch den Bergbau war die ganze Region mit Reichtum beschert.

1525 kam es zu einem Bauernaufstand, wodurch auch der Bergbau in arge Mitleidenschaft gezogen wurde. Zudem wurde dem Ort das Stadtrecht aberkannt.

Im 19. Jahrhundert wurde der Bergbau gänzlich eingestellt.

1875 wurde Schladming an das Eisenbahnetz angeschlossen. Dies trug wesentlich dazu bei, dass diese Marktgemeinde einen wirtschaftlichen Aufschwung erlitt.

1925 erlangte diese Marktgemeinde wieder das Stadtrecht.

Aber nicht nur die Bergknappen lebten seinerzeit in der Ausübung ihres Berufes gefährlich, sondern auch die Holzarbeiter.

Der Holzabbau fand großteils im Winter statt. Mit einfachen Werkzeugen (Äxte, Sägen) wurden die Bäume gefällt. Zum Teil in sehr unwegsamen Gelände, wodurch die Arbeit noch an Gefährlichkeit gewann. Im Winter wurden die Stämme mit einem Pferdeschlitten zu Tale gebracht. Dabei führte der Weg oftmals über den zugefrorenen Riesachsee. Es kam nicht selten vor, dass die ganze Holzfuhre samt Mann und Pferd einbrach und in dem Bergsee unterging.

Touristische Infrastruktur:

Im Laufe der Zeit entwickelte sich diese Gegend gemeinsam mit Rohrmoos-Untertal und Ramsau am Dachstein zu einer attraktiven Urlaubsregion. Die ersten Schirennen fanden bereits zwischen den beiden Weltkriegen statt. 1973 wurde die erste Seilbahn auf die Schladminger Planai gebaut, wo dann auch regelmäßig Weltcup Schirennen stattfanden.

Das Brauchtum dieser Stadt wird heute noch groß geschrieben. Vom Perchtenlauf in der Adventzeit, über Faschingsumzüge bis zu den kirchlichen Prozessionen.

Resümee:

Dieser Ort ist in der heutigen Zeit nicht nur mehr Anlauf für Winterurlauber auf der Planai und Hochwurzen. Auch im Sommer hat die gesamte Umgebung Vieles zu bieten. Vom Wandern, Bergsteigen, Rafting bis Radfahren. Die ehemalige Bergbaustadt ist stetig im Wachsen. Die Moderne Welt hat hier bereits vor vielen Jahren Einzug erhalten. Aber es wurde darauf Bedacht genommen, dass das ursprüngliche und gemütliche Flair nicht verloren geht. Speziell in der warmen Jahreszeit hat der Hauptplatz seinen Reiz nicht verloren. Angefangen von den Kaufgeschäften jeder Art bis zu den Straßencafes. Die Laue des Abends im Freien genießen und dabei dem Treiben der Menschen zusehen.

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