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Der Ramsauhof – Heimat für die schönsten Tage des Jahres

Gastartikel

Es gibt viele wunderbare Reiseziele und mindestens noch mehr wunderbare Unterkünfte rund um den Globus.

Urlaub Ramsauhof

Ich habe sicherlich schon einiges gesehen. Vielleicht auch gerade deshalb zieht es uns seit 1984 in die Ramsau unterhalb des beeindruckenden Dachsteinmassivs.

Noch nicht ganz so lange, aber mindestens eine gefühlte Ewigkeit sind wir Gäste im Ramsauhof.

Uns ging es wohl ähnlich wie den Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal, der 1922 bei einer Wanderung am Ramsauhof vorbei kam und ein Quartier suchte.

Anno dazumal bis heute:

Die im Schweizer Stil 1887 bis 1890 erbaute Villa beherbergte von Anfang an Gäste zur Sommerfrische. Inmitten der saftigen Wiesen und umrandet von großen Ahornbäumen, einen Glockenschlag vom Ortskern entfernt, tiefe Einblicke in die Schladminger Tauern bietend, hat der Ramsauhof damals wie heute ein besonderes Flair.

Aus der Villa ist längst ein 4-Sterne Hotel geworden. Familie Simonlehner hat das ursprüngliche Gebäude in seinem Charme erhalten, ein alpenländisches Hotel angefügt und beide Gebäude durch eine transparent und leicht wirkende Brücke aus Holz und Glas verbunden. Unter der Brücke entstanden ist ein einzigartiger Wellnessbereich samt Schwimmbecken mit der wohl schönsten Aussicht auf die Planai.

Da die Simonlehners eigentlich Bauern sind – sie bewirtschaften seit Generationen den Feistererhof – war für sie der Schritt zum Biohotel nicht weit. Denn Bio ist ja eigentlich nichts anderes als so zu wirtschaften, wie es unsere Vorfahren seit Jahrhunderten getan haben. Mit Rücksicht auf Tier und Natur wird die Landwirtschaft so betrieben, dass sie auch noch für die nächsten Generationen eine Lebensgrundlage und einen wertvollen Boden bietet.

Das spürt man und das schmeckt man. Wer es auch riechen und sehen will, der darf gerne mal zum Feistererhof laufen und einen Blick in den Stall werfen. Robert Simonlehner zeigt und erklärt gerne was er und vor allem sein jüngster Sohn Johannes im Stall und in der Landwirtschaft so alles tun. Nach Möglichkeit sollte man jedoch ein wenig Sympathie für den Ramsauer Dialekt mit bringen und es mit Weitsicht hinnehmen, wenn man nicht jedes Wort versteht. Ähnlich ergeht es einem, wenn sein anderer Sohn Matthias mit ins Geschehen eingreift und die drei Simonlehner-Bauern eine Diskussion beginnen!

Vielleicht ging es auch Chefin Anna-Maria so, die aus Kärnten stammt und eigentlich in der Ramsau nur arbeiten wollte. Robert Simonlehner sah wohl schon damals das Potential von Anna-Maria und hat recht schnell um ihre Hand angehalten. Ein Glück auch für die heutigen Hotelgäste, denn Anna-Maria zaubert jeden Tag einzigartige Kuchen aus dem Ofen. Selbst den Trend zu veganen Leckereien hat sie erkannt und kann auch in diese Richtung einiges bieten.

Das alleine sind für uns schon genug Gründe, um mehrmals im Jahr für einige Tage in den Ramsauhof zu kommen. Allerdings sollten auch die Damen des Hauses lobend erwähnt werden. Die größte Tochter Christina führt die Rezeption und hat in jeder Lebenslage Hilfe zur Hand. Magdalena, die das Glück dieser Erde auf den Rücken der Pferde (und wohl auch bei Freund Herbert) gefunden hat, führt im Restaurant das Zepter. Bei sehr großen Gästeansturm hilft selbst Oma-Simonlehner noch mit aus und kann den Gästen das ein oder andere aus der Ramsau erzählen.

Der Frauen noch nicht genug, kommt noch eine weitere Dame ins Spiel. Meist liegt sie vor dem Eingang zur Villa oder im geöffneten Kofferraum von Magdalenas Auto. Es ist Nala, eine Berner Sennenhündin. Bereits Magdalenas Onkel Hansi hatte Berner Sennenhunde. Wir nutzen diesen „Zusatzservice“ des Ramsauhofes und nehmen Nala gerne mit auf Spaziergänge und Wanderungen. Also genug Gründe, um wieder in den Ramsauhof zu kommen – unsere Heimat für die schönsten Tage des Jahres.

Kontakt zu Ramsauhof:

  • Website: www.ramsauhof.at

Gastautor Hans Stumpf:

  • Hans Stumpf
  • Schützenstraße 37
  • 96346 Wallenfels
  • Bayern

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