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Nickelmuseum in Schladming

Das Nickelmuseum mit dem Nickelschmelzofen befindet sich in der Hopfriesen im Schladminger Ortsteil, Rohrmoos-Obertal.
Nickelschmelzofen in Obertal
Die gesamte Region der Schladminger Tauern blicken auf eine jahrhundertelange Bergbaugeschichte zurück.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlebte der Bergbau in dieser Region die letzte Blütezeit. In den aufgelassenen Silber- und Kobaltgruben lagerten viele Tonnen Nickelerze.

Johann Rudolf Ritter von Gersdorff entwickelte erstmals ein Verfahren zur industriellen Herstellung von Nickel. Der Nickelschmelzofen in Obertal wurde 1840 zum Zwecke der Aufbereitung und Verhüttung der Nickelerze erbaut. Während der Hochblütezeit wurden jährlich 30 Tonnen reines Nickel gewonnen. Im Laufe der Jahre kam es zum Preisverfall, wodurch 1876 der Nickelabbau eingestellt werden musste.

Förderung der Nickelerze:

Die Nickelerze wurden im hochalpinen und unwegsamen Gelände der Zinkwand und Vötternspitze unter schwierigen Bedingungen zutage gebracht. Anschließend transportierten die Bergknappen die Erze mühsam über steile Pfade in die Hopfriesen, wo es sortiert, zerkleinert und geröstet wurde.

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