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Marktgemeinde Lengenfeld

Lengenfeld liegt auf einem Hochplateau im Bezirk Krems-Land nördlich der Stadt Krems und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von rund 15 Quadratkilometer auf einer Höhe von durchschnittlich 315 Meter über dem Meer.
Marktgemeinde Lengenfeld Übersichtsaufnahme
Ein beachtlicher Anteil der Landschaft wird für den Weinbau genutzt oder ist beforstet. Die Marktgemeinde verfügt über eine 36 Loch Golfplatzanlage. Diese Golfanlage ist wegen dem vorteilhaften Witterungseinflusses der Donau beinahe ganzjährig auf dem Sommergrün bespielbar.

Chronik von Lengenfeld:

Die heutige Katholische Pfarrkirche hl. Pankratius auf dem Schulberg ging aus dem Patrozinium zufolge aus einer Kapelle hervor, wo anfänglich die Besiedelung stattfand.

1133 wird Lenginvelt erstmals urkundlich erwähnt. 1771 wird der Weinbau urkundlich erwähnt.

1590 umfasst der Markt bereits 158 Häuser und wurde bis 1620 durch die Herren von Friedesheim verwaltet. Bis 1602 gehörte Lengenfeld (Lenginvelt) zum Landgericht Krems, wobei der Forstbestand dem Landgericht Gföhl zugeordnet war. Die Herren von Friedesheim kauften 1602 das Landgericht und war von nun ab in ihrem und deren Nachfolgern Besitz. Im Laufe der Zeit wechselte mehrmals das Geschlecht der Ortsobrigkeit und der Marktgerichtsbarkeit.

Durch umherziehende Kriegsheeren des „Dreißigjährigen Krieges“ und des „Österreichischen Türkenkrieges“ war die Anzahl der Häuser auf 65 gesunken. Darüber hinaus setzte 1713 die Pest dem Markt zu. Ende des 18. Jahrhunderts war bezüglich der Besiedelung wieder ein Aufwärtstrend zu verzeichnen.

1850 wurde die Ortsgemeinde gegründet.

Steinzeitepoche – Urzeit der Menschheitsgeschichte:

Das heutige Lengenfeld dürfte bereits in der Altsteinzeit durch „Jäger und Sammler“ durchstreift worden sein.

In der Epoche der mittleren Jungsteinzeit während der sogenannten Lengyel-Kultur** fand die erste sesshafte Besiedelung statt. Indizien und Funde, darunter auch Siedlungsfunde, lassen diese Schlussfolgerung zu. Vertreter der Lengyel-Kultur waren sesshafte Bauern, die sich in Gemeinschaften mehrjährig niederließen.

Um 1700 v. Chr. entstand aus Vermischung der heimischen Donausiedler und Zuwanderer die Bevölkerung der Bronzezeit. Funde von Illyrer-Stämmen aus der Hallstattzeit bezeugen, dass die Niederlassung fortlaufend bestand. Münzfunde lassen darauf schließen, dass die Römer mit den heimischen Siedlern in einer Handelsbeziehung standen. Mitte des 6. Jahrhunderts drangen Bajuwaren ein und begannen am Ende des darauffolgenden Jahrhunderts das Land urbar zu machen. Anfang des 7. Jahrhunderts rückten Slawen nach.

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