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Corona im Herbst 2020

Gastartikel von Lieselotte Pliem

Nach dem Sommer macht Covid 19 Österreich immer mehr zu schaffen. Täglich hören und sehen wir steigende Zahlen. Jetzt hängt es vom Verhalten aller Menschen ab, wie sich die Corona-Situation bis zum Winter entwickeln wird.

Corona und die Psyche

Der Umgang mit Covid-19

Jung sein schützt nicht vor Infektionen mit schweren Verläufen mit langfristigen Folgen.

Wer da mit einer geistvollen Flasche in der Hand meint: „Scheiß auf Corona“, kann noch so modern, sexy, attraktiv, studierend und hübsch sein. Das wird nichts bringen, außer im schlechtesten Fall ein paar Wochen Aufenthalt im Bett, in einem Spital oder gar in einer Intensivstation. Auch bei jungen Menschen.

Das Hirn einschalten wäre angebracht, denn eine Ansteckung mit dem Coronavirus geht schneller als gedacht. Wir hätten weniger Sorgen, wäre in den Sommermonaten nicht so sorglos umgegangen worden.

Schwächt Corona doch nicht nur den Körper, sondern bei immer mehr Menschen das seelische Gleichgewicht und die Psyche.

Den ewig junggebliebenen Älteren und tatsächlich jungen Menschen sei gesagt: „Man muss nicht immer abfeiern und zur persönlichen Lebenslust über die eigenen Grenzen gehen!“

Sich vom Leben abzuwenden, ja damit aufzuhören, ist sicher auch nicht angebracht. Wir müssen aber lernen, andere Werte zu setzen, um Körper und Seele zu schonen.

Auswirkung auf die Psyche

Machen wir die Türen zu Veränderungen auf. Nur dann können neue Wege gefunden und beschritten werden. Die Psyche jedes Einzelnen braucht neue Perspektiven und Ausrichtungen. Kranke Seelen brauchen Wertschätzung, Verständnis, Wärme und Geborgenheit.

„Stell dich gefälligst nicht so an oder alle anderen stehen auch darüber“, ist mit Sicherheit keine Hilfe! „Eine Schande für alle“, schon gar nicht!

Tatsache ist, dass es wohl weltweit viel zu wenige Psychologen gibt, um wirklich allen Betroffenen helfen zu können. Österreich ist da keine Ausnahme. Österreich hat viel zu wenige Therapeuten.

Also sind wir alle gefragt und darum hinschauen, ansprechen und helfen, bevor Situation eskalieren.

Schauen wir nicht aneinander vorbei. Es bedarf nur ein wenig Willen und etwas von unserer Zeit. Denn, vor seelischen Tiefs ist niemand gefeit.

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