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Benediktinerstift Göttweig

Das Benediktinerstift Göttweig befindet sich in der Gemeinde Furth.
Benediktinerstift Göttweig in der Wachau
Das Benediktinerkloster thront erhaben über dem rechten Donauufer in der Wachau, das 2002 zu einem UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde.

Die Stiftsanlage ist für seine Besucher und Gäste ein Ort der Ruhe und Begegnung. Darüber hinaus bietet Göttweig imposante Sehenswürdigkeiten und ist eine Stätte von Kunst und Kultur mit zahlreichen Veranstaltungen.

Geschichte:

Der hl. Bischof Altmann von Passau gründete am 9. September 1083 auf dem Göttweiger Berg ein Kloster nach den Augustinusregeln. Nach Altmanns Tod im Jahr 1091 wurde das Kloster im Jahr 1094 in ein Benediktinerkloster umorganisiert. Von dem einflussreichen Göttweig aus wurden weitere Klöster besiedelt.

Im 12. Jahrhundert wurde eine Schreibschule eingerichtet, deren Bücher wertvolle Schriftquellen für Geschichte und Wissenschaft bilden. Nach dem Großbrand im Jahr 1718 wird das Kloster fast zur Gänze in barockem Stil erbaut. Unter Abt Gottfried Bessel beginnt eine Epoche der Hochblüte.

Das Stift Göttweig blieb von den Klosteraufhebungen unter Kaiser Josef II. verschont. Jedoch verlangte die Mehrverantwortung zusätzlicher Pfarren die letzten Kräfte der Benediktinermönche. Im 19. Jahrhundert wurde das geistig-geistliche Zentrum durch die theologische Hauslehranstalt und Mönche, die als Botaniker, Höhlenforscher, Historiker und Musikwissenschafter tätig waren, forciert.

Nach der Enteignung durch die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg wurde in Göttweig ab 1949 stetig die wirtschaftliche Funktionalität wieder hergestellt.

Heute leben im Stift Göttweig 50 Mönche, die in über 30 Pfarren Seelsorge betreiben.

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