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Weltkurort Bad Hall

Die Stadtgemeinde Bad Hall befindet sich im oberösterreichischen Traunviertel im Bezirk Steyr Land und ist ein bekannter Kurort.

Tourismusinformation Bad Hall im alten Badhaus

Weit über Oberösterreich hinaus ist Bad Hall bekannt durch die Tassiloquelle, eine unter Denkmalschutz gestellte Jod-Wasser-Quelle.

Die Geschichte von Bad Hall.

Die Kelten kannten schon die Solequelle im Sulzbachtal, aus der später Speisesalz gewonnen wurde. Im Jahr 777 wurde das Benediktinerstift Kremsmünster erstmals urkundlich erwähnt. In der Stiftungsurkunde werden drei Salzsieder in der mittelalterlichen Handwerkersiedlung im Sulzbachtal genannt.

Am Westhang des Sulzbachtales entstand im Laufe der Zeit unter der Herrschaft des Benediktinerstiftes Kremsmünster ein Pfarrdorf, die heutige Gemeinde Pfarrkirchen bei Bad Hall. Gleichzeitig entwickelte sich am Osthang der Handelsort „Herzogenhall“, der von österreichischen Herzögen verwaltet wurde. 1287 wurde Herzogenhall das Marktrecht verliehen und zählt somit zu den ältesten Märkten Österreichs.

Um 1600 war Herzogenhall Mitteleuropas bedeutendste Waffenschmiede für die Hellebarde, eine Hieb- und Stichwaffe. Der Ort stand während der Napoleonische Kriege mehrfach unter Besetzung.

Anfangs des 19. Jahrhunderts erkannte man die heilende Wirkung der Salzquelle, wodurch Hall einen Aufschwung erlitt. Folglich entstand 1826 die erste Badeanstalt. 1827 wurde der hohe Jodgehalt des Wassers nachgewiesen. Das Land Oberösterreich übernahm 1855 die Heilquelle, wodurch ein fortschrittlicher Aufbau des Kurbetriebes ermöglicht wurde. 1876 wurde dem Ort die Bewertung „Bad“ verliehen. Bad Hall entwickelte sich bis Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Weltkurot.

Am 20. August 2001 erhielt Bad Hall das Stadtrecht.

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